Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2026

Gute Vorsätze fürs neue Jahr? Sowas habe ich noch nie gemacht. Stattdessen feiere ich meine To-Want-Liste! Diese Idee habe ich von Judith Peters übernommen. Seit Juli 2025 bin ich Teil ihrer VIB-Community. VIB ist eine von Judiths zahlreichen Wortschöpfungen und dient als Abkürzung für Very Interesting Blogger! Aber das nur so am Rande. Zurück zu meiner Liste und zu dem, was ich bis zum 31. März erleben und erreichen will.

Falls du neugierig bist, was ich mir in der Vergangenheit gewünscht habe – hier findest du meine To-Want-Liste für das 4. Quartal 2025:


Bevor ich in das Jahr 2026 starte, werfe ich einen kurzen Blick zurück. Der Podcast erscheint tatsächlich wieder jede Woche – da lohnt es sich, mal in eine der aktuellen Folgen reinzuhören. Ein echtes Highlight war die Zeit der Rauhnächte – meine Challenge zwischen den Jahren »Styling unter Sternen« war ein voller Erfolg! Und juchhu: Der große Tisch ist endlich bestellt und zieht im Februar bei uns ein. Was leider komplett auf der Strecke geblieben ist, war der Sport – da hat sich wirklich gar nichts getan. Auch mein Thanksgiving-Fest musste ich aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen. Aber so ist eben das Leben: unperfekt. Und das darf es auch sein. Was am Ende zählt, sind die Erfahrungen, die ich gemacht habe – und mit genau dieser Einstellung gehe ich vergnügt ins erste Quartal des Jahres 2026.

Hier sind meine 12 Herzenswünsche und Ziele bis zum 31. März.

Meine Business-Ziele für das 1. Quartal 2026

1. Die Mode-Mutmach-Challenge (Runde 2)

Ich werde zum zweiten Mal viele tolle Frauen dabei begleiten, ihren modischen Radius zu erweitern! Wir starten am 26. Januar 2026 und stellen 10 Tage lang jeden Tag ein mutiges Outfit zusammen. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern darum, sich den Spaß am Ausprobieren zurückzuerobern. Ich freue mich schon sehr darauf, als »Mut-Komplizin« in geheimer Mission dabei zu sein und die Schränke der Frauen aufzuwirbeln!

2. Eine wachsende Community

Ich wünsche mir neue Gesichter in meinem Newsletter. Ich habe treue Leser:innen, eine stabile Community – aber die darf wachsen! Ich schreibe für mein Leben gern und in meinem Newsletter landet wirklich nur das, was mich selbst gerade begeistert oder beschäftigt. Ich erzähle natürlich auch, wenn ein besonderer Gast in meinem Podcast zu Besuch war oder ein neuer Blogartikel online ist oder ein besonderer Workshop ansteht. Was es bei mir nicht gibt: Nerviges Werbe-Geplapper und subtiler Shopping-Druck. Das ist mir selbst hochgradig unangenehm, deshalb tue ich es auch meinen lieben Abonnent:innen nicht an.

Wenn du magst, kannst du dich hier direkt anmelden zum Newsletter:

3. Event-Idee: »Sichtbarkeit durch Stil«

Ich brüte gerade über einem neuen Format. Vielleicht ein Live-Workshop? Ich merke immer wieder, dass »Sichtbarkeit« ein großes Thema ist. Viele Frauen haben Bedenken, sich authentisch als die zu zeigen, die sie sind – und Kleidung ist ein wunderbares Werkzeug, um diese Bedenken auf sanfte Weise zu umschiffen. Wenn du eine Idee hast, was dir in dieser Sache am ehesten helfen würde, schreib mir gerne!

Mail an post@caroline-sommer.de

4. Blog-Projekt »Wie Kleidung unsere mentale Gesundheit beeinflusst«

Mich fasziniert es schon lange, wie sehr unsere Kleidung unser Selbstwertgefühl beeinflusst. Ich steige in ein Kleid und schwups! bin ich eine andere. Ich fühle mich anders. Ich bewege mich anders. Ich schaue anders auf mich.

Mode bleibt nie an der Oberfläche; sie ist immer die Hülle, in der wir uns durch die Welt bewegen und anderen Menschen begegnen. Wenn diese Hülle nicht zu unserem Inneren passt, verlieren wir unsere Strahlkraft. Im wahrsten Sinne des Wortes – denn es kostet Kraft, den eigenen Wert nicht zu zeigen.

Kann Kleidung uns helfen, uns besser zu fühlen? Wenn wir gestresst sind, dann macht es einen Unterschied, ob wir in einem kratzigen, engen Kostüm stecken, das uns die Luft abschnürt, oder ob wir Stoffe, Farben und Schnitte wählen, die uns Sicherheit und Geborgenheit schenken. Man könnte es als »Safer-Space-Styling« bezeichnen: Mode als Unterstützung für dein Nervensystem.

Vielleicht kennst du das auch: An Tagen, an denen dir alles zu viel wird, greifst du automatisch zu deinem Lieblingspulli. Das ist wahrscheinlich kein Zufall, sondern intuitive Selbstfürsorge. Ich möchte mit diesem Blog-Projekt klarmachen, wie wir unseren Kleiderschrank als »Hausapotheke für die Seele« nutzen können, weil wir dort genau das Outfit finden, das uns an diesem Tag den nötigen Halt gibt.

Dieses Blog-Projekt ist bei Weitem nicht das Einzige, was ich für das 1. Quartal dieses Jahres geplant habe, aber es liegt mir besonders am Herzen. Ich schreibe auf meinem Blog regelmäßig über die Verbindung von Mode und Seele. Falls dir gerade der Sinn steht nach modischer Inspiration, dann klick dich einfach mal durch:

Meine Gesundheits-Ziele für das 1. Quartal 2026

5. Meine Baustellen liebevoll anschauen

Migräne, Magenprobleme, Gelenkschmerzen – mein Körper schickt mir schon länger deutliche Signale. Alles sehr nervig. Da suche ich seit Wochen nach einem ganzheitlichen Weg, der über die reine Schulmedizin hinausgeht und die Verbindung zwischen Körper und Seele ernst nimmt. Vielleicht finde ich etwas Passendes für mich in diesem Quartal.

6. Das tägliche Date mit dem Licht (und dem Hund)

Ich will (möglichst jeden Tag!) mindestens 30 Minuten Luft und Licht tanken, gerade auch jetzt in der kalten Jahreszeit. Ganz ehrlich: Ohne meinen Hund würde ich wahrscheinlich tagelang das Haus nicht verlassen. Ich bin nämlich ein eingefleischter Drinnie und liebe mein gemütliches Zuhause. Aber mein Körper braucht nun mal die Luft und das Licht, den Sauerstoff, für die Abwehrkräfte, das Vitamin D und so weiter. Und mein Hund ist da wirklich der allerbeste Motivator: Er fragt mich nämlich nicht nach meiner Lust – er will einfach raus. Und es geht ja auch nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um das Signal an mein System: »Wir sind draußen, wir bewegen uns, wir sind lebendig.«

7. Halt finden: Das Vögelchen im Sturm

Das ist vielleicht mein wichtigster Punkt. Halt finden. Das muss ich vielleicht an dieser Stelle etwas genauer erklären und dafür ein bisschen ausholen.

In mir wohnt seit Jahrzehnten ein völlig verängstigtes Vögelchen. Es ist davon überzeugt, dass draußen zu jeder Tages- und Nachtzeit ein verheerender Sturm tobt. Deshalb spannen sich meine Muskeln (unbewusst) oft viel zu fest an, denn mein Körper versucht verzweifelt, diesem Vögelchen Schutz und Halt zu geben, damit ihm nichts passiert.

Ich möchte diesem Vögelchen (der kleinen Caroline) zeigen, dass ich (die erwachsene Caroline) dabei bin, ein stabiles Haus um es herum zu bauen.

Ich möchte dem Vögelchen zeigen, dass Sicherheit existiert. Dass nichts mehr innerlich »fest« werden muss, um sich sicher zu fühlen. Diese »Nachbeelternung« fällt mir noch schwer. Ich bin verunsichert, orientierungslos und oft funktioniert es auch einfach nicht. Aber ich habe die Hoffnung, dass mein System sich langsam an die neue Situation (das stabile Haus) gewöhnen wird – und meine Muskeln peu á peu ein kleines bisschen lockerer lassen können.

Meine persönlichen To-Wants für das 1. Quartal 2026

8. Einzug des großen Tisches

Im Februar ist es endlich so weit: Der große Tisch zieht ein! Er ist für mich tatsächlich mehr als nur ein Möbelstück. Es ist ein Symbol für Gemeinschaft, für Miteinander-Zeit-Verbringen, langes Sitzenbleiben, Beisammensein, Spielen, Essen, Trinken und Lachen. Dieser Tisch ist möglicherweise ein wichtiger Teil von dem »stabilen Haus«, das ich für das verängstigte Vögelchen (die kleine Caroline) baue.

9. Ein Abend mit Joko (fast)

Es ist ein Spieleabend geplant mit meiner ältesten Tochter, die (wie ich) gerne spielt. Unterm Weihnachtsbaum lag nämlich das Spiel »Wer stiehlt mir die Show?« – und das will ich unbedingt ausprobieren! Meine Tochter und ich sind tatsächlich große Fans dieser TV-Show mit Joko Winterscheidt! So ein unbeschwerter Spieleabend ist für mich außerdem die beste Medizin gegen das Kopfzerbrechen über den ganzen Wahnsinn, der uns alle umgibt.

10. Der Traum vom eigenen Salon

Ich will unbedingt mit meiner besten Freundin die Köpfe zusammenstecken und überlegen, ob es nicht an der Zeit ist, einen meiner größten Träume zu verwirklichen: Ein eigener Salon! Mein größtes Vorbild in dieser Sache ist Rahel Varnhagen, die bereits in meiner Jugend als Portrait über meinem Bett hing – dort, wo andere zu der Zeit BRAVO Starschnitte hängen hatten. Ende des 18. Jahrhunderts trafen sich in Rahels Salon in meiner Heimat Berlin zahlreiche kreative, angesehene und kluge Köpfe und diskutierten über Literatur, Philosophie, Kunst und die freie Liebe. Ich träume seit Jahren von einem modernen Salon: Ein Ort für Menschen, die Freude haben, sich intellektuell auszutauschen. Und meine beste Freundin klinkt sich da sicher gerne mit ein – sie liebt das Debattieren!

11. Ein »Vision Board« für das Gefühl von Halt

Anstatt nur darüber nachzudenken, möchte ich sichtbar machen, was mit im Alltag Halt geben könnte. Ich werde mir also Zeit nehmen, um ganz altmodisch diverse Magazine durchzublättern, Bilder auszuschneiden und aufzukleben. Ich möchte spüren, wie es sich anfühlt. Das Gestalten mit den Händen hilft mir, die Vorstellung von etwas in meinem Kopf in die Realität zu holen. Es ist ein spielerisches »Bauen« an diesem Haus für mein Vögelchen, bei dem es kein Richtig oder Falsch gibt, sondern nur das, was sich für mich stimmig und gut anfühlt.

12. Mut zur Lücke und radikale Erlaubnis

Mein letzter Punkt ist eigentlich das Fundament für alle anderen Punkte: Ich erlaube mir, dass nicht alles auf dieser Liste klappen muss. Wenn ich am 31. März feststelle, dass ich kein »Vision Board« gestaltet habe oder der Spieleabend nicht stattgefunden hat, dann ist das kein Scheitern.

Warum ist mir das so wichtig? Weil ich weiß, wie schnell sich harmlose Wünsche in unangenehmen Stress verwandeln, es nicht nur zu wollen, sondern auch tun zu müssen. Für das Vögelchen in mir fühlt sich dieser Druck wie der nächste heraufziehende Sturm an. Wenn ich mich zwinge, meine To-Want-Liste abzuarbeiten, bin ich wieder genau in der Anspannung, die ich eigentlich gerade vermeiden will.

Echter Halt entsteht eben nicht nur durch Disziplin, sondern vor allem durch die Freiheit, jeden Tag neu auf mich zu hören. Und den Mut zu finden, mir selbst zu sagen: »Heute schaffe ich den Spaziergang nicht, und das ist okay.« Die Sache mit dem Halt-finden soll ein Experimentierfeld sein – kein Trainingslager.

Mein größtes Ziel ist es daher, Ende März sagen zu können: Ich war freundlich zu mir – besonders an den Tagen, an denen nichts nach Plan lief und alles schiefging. Das ist für mich der Kern echter »Nachbeelterung«: Ein Elternteil zu sein, das nicht schimpft, wenn etwas liegen bleibt, sondern die Decke zum Einkuscheln holt, eine große Kanne Tee kocht und sagt: »Ruh dich aus, alles andere hat Zeit.«

Was steht auf deiner To-Want-Liste für dieses Quartal? Vielleicht auch das Thema Sichtbarkeit? Wie schon gesagt, ich plane demnächst einen Workshop, der sich genau damit beschäftigt. Wenn du den Startschuss nicht verpassen willst, trage dich unbedingt in meinen Newsletter ein! So bist du immer up to date und bekommst alle Infos direkt in dein Postfach.

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