Wie schaut man auf ein Jahr? Mit Mitgefühl und Verständnis? Oder kritisch und unzufrieden? Wie auch immer das Resümee ausfällt: Ich nehme mir gerne Zeit, zurückzuschauen. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Ich neige nämlich dazu, mich gering zu schätzen und oft merke ich erst in der bewussten Rückschau, was ich alles Großartiges geschafft und gemeistert habe.
So soll es auch in diesem Jahr wieder sein. Deshalb bin ich zum wiederholten Male dabei, wenn Judith Peters zum »Jahresrückblog« aufruft: Here we go!
Was ich mir für das Jahr 2025 gewünscht habe
Schon lustig, dass ich nicht mehr weiß, was ich mir gewünscht habe. Ich muss erstmal nachschauen in meinem Jahresrückblog 2024. Und dort finde ich tatsächlich, wonach ich suche: Einer meiner Haupt-Wünsche war, wieder unbeschwerter reisen zu können, auch ins Ausland – ohne panische Angst.
Weil sich so viele Unsicherheiten um dieses Problem ranken, hatte ich Ende letzten Jahres noch keine Idee, wie ich das anstellen soll. Und wie schon so oft in meinem Leben, haben sich mal wieder die Prioritäten verschoben, während ich davon überzeugt war, zu wissen, was mein Problem ist und wo ich hinwill.
Das Jahr 2025 hat mir nur angenehme Reisen beschert; ich hatte keinerlei Ängste zu bewältigen. Was ist passiert? Ich weiß jetzt, wie ich angstfrei reisen kann: Ich miete mir ein Wohnmobil. Meine Angst reduziert sich auf ein Minimum, wenn ich – wie eine Schnecke ihr Häuschen – eine sichere Behausung dabeihabe, wo mir jederzeit alles zur Verfügung steht, was ich brauche. Angstfreies Reisen ist für mich Reisen mit dem Wohnmobil. Problem gelöst!
Aus dieser Art zu reisen, ergeben sich besondere Umstände, denn ich brauche – wie eine Schnecke – ewig für jede Strecke. Mehr als hundert Kilometer am Tag sind schon fast Stress. Das heißt: Ich komme nicht voran. Nun ist die Frage: Wie gehe ich damit um? Nach Italien brauche ich von meiner Heimatstadt Berlin auf diese Weise locker zehn Tage, vielleicht sogar zwei Wochen. Wie soll da Urlaub möglich sein? Ganz einfach: Ich brauche keinen Urlaub in Italien. Ich bin gerne unterwegs. Auf Reisen sein ist mein Urlaub. Das passt vielleicht nicht in die Vorstellung anderer Leute, aber für mich passt es. Ich erhole mich wunderbar, indem ich auf Reisen bin. Auch dann, wenn ich »nur« von Berlin bis nach Rügen oder Zingst fahre. Mehr braucht es nicht.
Zurück zu meinen Wünschen für das Jahr 2025. Vor einem Jahr habe ich das am Ende so formuliert: »In Ruhe wachsen und meinen eigenen Weg finden. Das könnte mein Motto für 2025 werden.«
Mein Motto gefällt mir, auch heute, in der Rückschau. Ich hätte es im Jahr 2025 in einigen Bereichen noch mehr beherzigen können, aber in Sachen Reisen habe ich definitiv meinen eigenen Weg gefunden.
Mein Jahr 2025: Was mich bewegt und beschäftigt hat
In diesem Jahr gab es viele Geschehnisse, Prozesse und Ereignisse, die mich verändert haben. Hier teile ich die Momente, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind.
Sehnsuchtsort Ahrenshoop
Gibt es Sehnsuchtsorte? Ich würde sagen, ja. Sehnsuchtsorte sind für mich Orte, wo die Seele zur Ruhe kommt und auftankt. Ohne Programm. Ohne Input. Ohne Anleitung. Der Ort allein reicht, um Frieden zu finden. Das funktioniert wie Magie, wie Zauberei – ich kann es nicht erklären. Wahrscheinlich bin ich deshalb so fasziniert davon.
Ein solcher magischer Ort war auch in diesem Jahr wieder Ahrenshoop, das kleine Künstlerdorf an der Ostseeküste, was mich jedes Mal aufs Neue verzaubert und begeistert. Am liebsten bin ich in der Nebensaison dort. Gerade im Winter genieße ich die Ruhe, die klare Luft und die menschenleeren Strände. Es passiert einfach: Nichts. Und das tut mir als Berliner Stadtmensch enorm gut. Die reine Erholung. Pures Runterkommen. Herrlich!
Neue Menschen, neue Freunde
Menschen, Begegnungen und Gespräche fallen mir leicht – und gleichzeitig strengen sie mich an. Es wird schnell zu viel. Das liegt nicht an den Menschen, den Begegnungen oder Gesprächen, sondern das liegt an mir. Ich brauche mehr Pausen, mehr Ruhe, mehr Regeneration als viele andere Leute. Zumindest nehme ich das so wahr. Morgens Brunch, mittags Meeting und abends Sportverein – da würde ich durchdrehen. Das würde mein Nervensystem nicht mitmachen.
Und obwohl ich weiß, dass mir schnell alles zu viel wird, strecke ich regelmäßig meine Fühler aus und suche nach neuen Menschen, neuen Begegnungen und neuen Gesprächen. Ich liebe das Neue, diese Energie des Anfangs, das erste Aufkeimen von etwas Unbekanntem – wie die ersten, zarten Knospen im Frühling. Und danach suche ich. Auch wenn mir klar ist, dass mich das aufregen und beanspruchen wird, und ich einmal mehr Rückzugszeiten einplanen muss, damit ich nicht aus dem Lot gerate.
Neu hinzugekommen in diesem Jahr ist mein Engagement im Systemischen Netzwerk Berlin. Das ist ein Berufsverband für systemische Fachkräfte, der das ganze Jahr über diverse Veranstaltungen anbietet, damit systemisch arbeitende Menschen die Chance haben, sich weiterzubilden und weiterzuentwickeln.
Die systemische Arbeits- und Denkweise begleitet mich schon seit vielen Jahren und hat mich auch privat sehr verändert. Ich spüre meine »systemische Grundhaltung« überall: im Umgang mit meinem Mann, meinen Kindern, meiner Familie. Auch im Umgang mit Nachbar:innen, Kolleg:innen und Freund:innen. Sogar im Umgang mit meinem Hund.
Ich schaue am liebsten systemisch auf Beziehungen und Beziehungsdynamiken. Was genau das bedeutet, möchte ich jetzt hier nicht näher erläutern, aber es ist sicher nicht immer leicht für mein Umfeld, wenn ich zum Beispiel mitten im Streit aufhöre zu streiten und stattdessen frage: »Was passiert da eigentlich gerade zwischen uns?«
Die systemische Haltung, die ich irgendwann mal in meiner dreijährigen Ausbildung zur systemischen Beraterin und Therapeutin erlernt habe, ist für mich mittlerweile sehr viel mehr als eine Technik. Sie beeinflusst die Art, wie ich Menschen begegne und auf das Leben schaue. Besonders in meinen engsten Beziehungen entstehen dadurch viel Nähe, Wärme und Freundlichkeit – gepaart mit dem regelmäßigen Ringen um Verständnis und Verständigung, jenseits von Schuld, Scham und Lüge.
Wie auch immer mir das gelungen ist, und warum auch immer mir das zugetraut wurde, bin ich seit Mitte September Mitglied des Vorstands im Systemischen Netzwerk Berlin. Das stellt mich vor ungeahnte Herausforderungen, in vielerlei Hinsicht, aber ich nehme diese »Bürde« gerne auf mich, weil ich an die Idee und den Spirit des Netzwerks glaube.
Schnell habe ich gemerkt, dass diese neue große Aufgabe etwas mit sich bringt, womit ich natürlich rechnen musste: Jede Menge Menschen, Begegnungen und Gespräche! Nun ist es umso wichtiger geworden, mir regelmäßig Zeit für mich selbst zu nehmen und aktiv Rückzugs-Phasen einzuplanen, in denen ich absolute Ruhe habe. Denn nichts ist besser als Prävention! Wenn ich gut für mich sorge, dann ist für alles gesorgt. Das habe ich mittlerweile über mich gelernt und in meinen Alltag integriert.
Morgen-Meditation: Mein tägliches Check-in
Nach meiner Rückkehr aus Ahrenshoop, wo ich zu Beginn des Jahres zwei Wochen Pause gemacht habe, wurde mir klar, dass ich im Alltag besser auf mich achten sollte. Die entspannenden Strandspaziergänge und die Ruhe an der Ostsee haben mich inspiriert, auch zu Hause in Berlin mehr für mein Wohlbefinden zu tun.
Seither vergeht kein Tag, an dem ich nicht morgens mit einer ersten Tasse Tee bei mir selbst einchecke. Dafür nutze ich gerne die App Insight Timer. Sie bietet mir Zugriff auf eine riesige Bibliothek mit geführten Meditationen, bei denen ich den Schwerpunkt selbst setzen kann – sei es Achtsamkeit, Stressbewältigung oder Selbstliebe. Außerdem kann ich mir einen sanften Alarmton einstellen, der die Meditation nach einer bestimmten Zeit für mich beendet. Und ich habe die Möglichkeit, Naturgeräusche oder Hintergrundmusik auszuwählen, falls ich nicht in Stille meditieren möchte.
https://insighttimer.com/de-de
Für mich ist diese App eine wertvolle Unterstützung, und ich kann sie nur jedem empfehlen, der Achtsamkeit und Meditation in seinen Alltag integrieren möchte. Die Anwendungen sind sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Meditierende geeignet, und die wichtigsten Funktionen können nach wie vor kostenlos genutzt werden.
Das ist keine Werbung, sondern einfach meine persönliche Erfahrung und Empfehlung, die ich hier gerne teile.
Meine größten Highlights im Jahr 2025
Das Jahr 2025 war für mich ein Jahr der Neuerungen und Anpassungen: Altes durfte gehen, Neues durfte kommen. An dieser Stelle hat vor allem das Platz, wofür ich mir selbst am meisten auf die Schulter klopfe.
Website Relaunch
Meine Website hat (mal wieder) ein neues Gesicht! Durch einen lustigen Zufall habe ich Christopher Buschor kennengelernt und damit eine wunderbare Begleitung gefunden für alles, was auf meiner Website passiert!
https://christopherbuschor.com
So richtig zufrieden bin ich allerdings noch nicht. Daher habe ich mich in den letzten Tagen ganz frisch entschieden für ein Programm von Carina Tenzer & Alexandra Thomas: Journey into Excellence. Hier bekomme ich ein Jahr lang (!) Begleitung, Coaching, Beratung und Unterstützung in Sachen Business-Strategie. Dabei geht es um (Marken-)Identität, Produkte und Storytelling. Dazu gibt es jeden Monat Live-Q&A-Sessions und -Workshops, sowie jede Menge Vorlagen und Tools zur Selbstanwendung.
https://the-innovision.de/journey-into-excellence-strategy/
Warum ich das mache? Weil ich mir davon eine spürbare Marken-(Weiter)-entwicklung verspreche – mit allem Drum und Dran. Und ich gehe davon aus, dass auch meine persönliche Weiterentwicklung nicht ausbleibt. Außerdem freue ich mich nach sieben Jahren Eigenbrötlerei über den Kontakt zu anderen Unternehmerinnen, die wie ich ihre Marke auf das nächste Level bringen wollen.
Podcast wieder regelmäßig
Nach einer längeren Schaffenspause erscheinen die Folgen für meinen Podcast Mehr als nur Klamotten seit einigen Wochen nun wieder regelmäßig, dienstags zu 12 Uhr.
https://open.spotify.com/show/6iWe8HMPb4NZl9I9u8oz1k?si=1eb922313ac8413e
Und ich hatte auch schon meine erste Gästin zu Besuch: Karla Johanna Schaeffer, Stressberaterin für vielbeschäftigte Frauen und TRE®-Provider. Sie spricht mit mir über ihren Gelassenheitskurs, ein Jahresprogramm für Kopf und Körper.
https://www.karlajohannaschaeffer.com/
Höre gerne rein in unser Gespräch, wenn das für dich interessant klingt:
Soul Fashion Methode Erklär Video
Ich wollte unbedingt sichtbar machen, was die Soul Fashion Reise für meine Kundinnen bedeutet. Aber wie macht man etwas sichtbar, was nicht im Außen, sondern im Inneren stattfindet? Ganz einfach: Durch Mode! Und ich finde, es ist uns gelungen, diese Transformation zu zeigen, spürbar und erlebbar werden zu lassen. Das Video kannst du dir gerne anschauen: Direkt zu meiner Angebotsseite
Von der Prinzessin zur Königin: Was ich mit meinen Kundinnen erlebe
Laut einer Umfrage zum Thema »Selbstsicherheit« geben 58% der befragten Frauen an, dass die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper bzw. mit der Figur am wichtigsten ist. Gutes Aussehen ist für 48 Prozent der Frauen relevant; ein neues Outfit macht nur für 29% der Frauen selbstbewusster. [Quelle: Beiersdorf (Eucerin), 2020]
Na, das ist doch pures Wasser auf meine Mühlen! Ein neues Outfit macht eben erst dann so richtig Sinn, wenn wir uns bereits selbstsicherer fühlen – und nicht umgekehrt.
So erlebe ich es regelmäßig mit meinen Kundinnen: Sie wachsen in ein neues Ich hinein. Erst seelisch, emotional, gedanklich – und dann modisch. Es nützt nichts, wenn ich ihnen sage, trag mal das oder probiere mal das. Das würde vielleicht kurzfristig funktionieren, aber niemals auf lange Sicht. Erstmal muss innen aufgeräumt werden, um im Außen zu einer neuen Klarheit zu finden.
Und dann ist es wirklich sowas wie eine Nachreifung: Da gab es schon immer, schon zu Kindertagen, eine Prinzessin, die vielleicht nicht richtig da sein durfte oder nicht gesehen wurde – und daraus wird dann im Laufe der Soul Fashion Reise eine Königin, wie man es sich schöner nicht denken kann: Erhaben, gnädig, würdevoll. Ich bin oft zu Tränen gerührt, wenn das passiert.
Wobei ich diesen Prozess, diese Transformation von der Prinzessin zur Königin, natürlich auch von mir selbst kenne; sonst könnte ich diese Art der Veränderung wahrscheinlich nicht so glaubhaft an meine Kundinnen vermitteln.
Meine persönliche Geschichte: Von »unsichtbar« zu »strahlend sichtbar«
Als Kind wurde mir vermittelt, dass Kleidung in erster Linie praktisch sein sollte. Es war eine Art ungeschriebenes Gesetz in meinem Elternhaus: »Warum Zeit und Energie in etwas investieren, das für den persönlichen Erfolg nicht wirklich notwendig ist?« Dementsprechend trug ich oft unscheinbare, praktische Kleidungsstücke, die wenig Ausstrahlung hatten und eher funktional daherkamen.
Doch je älter ich wurde, desto klarer wurde mir, dass diese pragmatische Herangehensweise überhaupt nicht zu mir passte. Tief in meinem Inneren brodelte eine Sehnsucht nach Prunk und Pracht, Üppigkeit und Schönheit. So begann ich, mein Taschengeld in Kleidung zu investieren, die mir gefiel – selbst wenn es sich dabei nur um kostengünstige Second-Hand-Stücke handelte. Diese schönen Teile wurden für mich zu einer Art »Schutzpanzer« und gaben mir das Gefühl, etwas Besonderes zu sein.
Eine besonders prägende Erfahrung hatte ich während meines ersten Liebeskummers. Ich war frisch verlassen und schlimm verzweifelt, wollte mir das aber in der Schule auf gar keinen Fall anmerken lassen. Also stellte ich mich zu Hause in den verrücktesten Outfits vor den Spiegel – und hatte immer weniger das Bedürfnis, mich zu verstecken. Im Gegenteil! Ich fühlte mich bereit, der Welt entgegenzutreten mit allem, was ich hatte: mutig, stark und selbstbewusst! Die Kleidung, die ich trug, gab mir die nötige Energie, um den mitleidigen Blicken auf dem Schulhof standzuhalten.
Schon damals bei der Anprobe vor dem Spiegel wurde mir klar, dass Mode für mich mehr ist als nur Kleidung. Mode ist für mich wie Medizin, die mir hilft, mich selbst zu spüren als die, die ich bin. Und dann mit diesem Gefühl rauszugehen in die Welt.
Wenn du dich in meiner Geschichte wiedererkennst und vielleicht auch gerade auf der Suche bist nach deiner inneren Strahlkraft, dann schau gerne bei meinen Angeboten vorbei oder schreib mir eine kurze Mail mit deinem persönlichen Anliegen an post@caroline-sommer.de
Meine wichtigsten Learnings aus dem Jahr 2025
Das Jahr 2025 war für mich ein Jahr des Innehaltens und Neuausrichtens. Hier teile ich die Erkenntnisse, die mich am meisten berührt haben.
Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht
Ich bin die Geduld in Person. Das sagen mir jedenfalls viele, die mich kennen oder beruflich mit mir zu tun haben. Nur mit mir selbst, da bin ich dann doch oft ungeduldig. Irgendwie geht mir alles zu langsam, wenn ich auf mich selbst schaue. Da bin ich sehr kritisch und ungnädig.
Das Leben lehrt mich, Geduld zu haben – auch mit mir selbst. Im Grunde weiß ich, dass die langsamen Fortschritte oft die nachhaltigen sind. Und doch fällt es mir schwer, mich nicht mitreißen zu lassen von der Schnelligkeit anderer Menschen und über mich selbst zu denken, dass ich hinterherhinke. Doch wenn ich innehalte und mir meine Schritte anschaue, spüre ich, dass ich wirklich stolz auf mich sein kann.
In der Regel ist es sogar so, dass der langsame, bedachte Weg mich zu den tiefsten Einsichten führt. Das Gras wächst eben nicht schneller, wenn man daran zieht. Alles hat seine Zeit; alles braucht seine Zeit.
Ich muss nicht alles allein schaffen
Eine weitere wichtige Erkenntnis in diesem Jahr war, dass ich nicht alles allein schaffen muss. Ich tendiere dazu, Probleme und Herausforderungen eigenständig bewältigen zu wollen – sicher auch aus der Angst heraus, anderen zur Last zu fallen oder einfach, um Abhängigkeiten zu vermeiden. Doch das Leben zeigt mir immer wieder, welche großartigen Dinge passieren, wenn ich mir Unterstützung suche und Hilfe annehme.
So war es auch in diesem Jahr. Am beeindruckendsten war die Erfahrung, Biographiearbeit zu machen. Ich wollte unbedingt meinen roten Faden finden, das, was mich von Geburt an begleitet, und alles zusammenhält. Und ich habe ihn gefunden, den roten Faden.
Das wäre mir sicher nicht ohne Begleitung gelungen. Erst im Gespräch mit Wiebke Kossecki, Heilpraktikerin für Psychotherapie und zertifizierte Biografie-Beraterin, haben sich mir neue Perspektiven und Blickwinkel eröffnet, die ich allein niemals gesehen hätte. Ihre Unterstützung war nicht nur Gold wert, sondern hat mir auch gezeigt, wie wertvoll und wichtig Begleitung ist. Es ist nicht nur in Ordnung, um Hilfe zu bitten – es ist manchmal zwingend notwendig.
https://www.wiebke-kossecki.de
Meine Ziele für 2026
Ich möchte noch mehr bei mir sein. Noch mehr bei mir bleiben im Umgang mit anderen Menschen. Ich will mich noch mehr freimachen von den Erwartungen anderer. Und meine Grenzen, egal, welcher Art sie auch immer sein mögen, möglichst rechtzeitig bemerken, achten und freundlich kommunizieren.
Ich habe in den letzten Jahren schon viel gelernt über die Form von Selbstfürsorge, die mich stärkt und trägt. Im Jahr 2026 möchte mir noch bewusster regelmäßige Auszeiten gönnen, um meine Gedanken zu sortieren und meine Energie aufzuladen. Sei es durch Meditation, Museumsbesuche oder einfach durch das Lesen eines guten Buchs – ich möchte mir die Zeit nehmen, um mich selbst zu reflektieren und noch besser zu verstehen, was ich wirklich will und brauche.
Ich möchte mich in meinen Freundschaften und Beziehungen noch mehr so zeigen, wie ich wirklich bin, und andere ermutigen, dies mir gegenüber auch zu tun. Echtheit ist mein persönlicher Schlüssel zu Verbindungen, die mich nähren und erfüllen. Das bedeutet auch, offen und ehrlich auszusprechen, wenn Sand im Getriebe steckt – ohne Angst vor den Konsequenzen, die das vielleicht haben könnte.
Alles in allem blicke ich mit großer Dankbarkeit auf das Jahr 2025 zurück und freue mich darauf, im Jahr 2026 noch mehr über mich selbst zu lernen und noch mehr in mich selbst hineinzuwachsen.



